Bericht zur Studienfahrt der MSS 12 an die Ardèche










Zusammenstellung aus den Tagesberichten der Schülerinnen und Schüler
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien unternahmen 31 Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 12 eine erlebnisreiche 5-tägige Studienfahrt an die Ardèche in Südfrankreich. Die Fahrt hatte vor einen sportlichen Schwerpunkt und förderte daneben die Entwicklung von Persönlichkeit und Sozialkompetenz durch gemeinschaftliche Aktivitäten und Herausforderungen.
Der erste Tag begann mit der nächtlichen Anreise im Bus. Wir erreichten den Campingplatz gegen 10:00 Uhr und waren doch etwas überrascht von den jetzt schon hohen Temperaturen. Da unser Zeltplatz noch durch eine andere Gruppe belegt war, stellten wir unser Gepäck zunächst ab und stärkten uns beim gemeinsamen Frühstück. Um die Mittagszeit brachen wir auf zu einer Wanderung durch den Wald rund um den „Chassezac“. Der Weg war steinig und herausfordernd, aber die Freude war groß, als wir schließlich am Flussufer ankamen. Hier hatten wir die Gelegenheit, uns im Wasser abzukühlen, während einige von uns den Aufstieg zu einem Aussichtspunkt wagten, um die atemberaubende Aussicht festzuhalten. Nach unserer Rückkehr zum Campingplatz bauten wir unsere Zelte auf und genossen unser erstes gemeinsames Abendessen. Der Tag endete mit entspannter Freizeit im Camp, in der wir die ersten Eindrücke der Reise verarbeiteten.
Am Montag, dem zweiten Tag, starteten wir mit einem Frühstück um 9 Uhr, gefolgt von der Neoprenanzugausgabe. Nach einer kurvenreichen Busfahrt erreichten wir den Ausgangspunkt für unsere Wanderung. Die Herausforderung bestand darin, von einer vier Meter hohen Kante ins Wasser zu springen, was für viele ein aufregendes Erlebnis war. Wir wanderten flussaufwärts zu einer Naturwasserrutsche und hatten die Möglichkeit, verschiedene Wege zu erkunden. Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten wir zurück zum Campingplatz, wo wir den Abend am Fluss ausklingen ließen.
Am Dienstag stand eine größere Kanutour auf dem Programm. Nach dem Verladen der Ausrüstung fuhren wir zum Kanu-Startpunkt. Nach einer kurzen Einführung stürzten wir uns in die Stromschnellen der Ardèche, hatten diese aber aufgrund der soliden Boote und unserer Kompetenz gut im Griff. Das wohlverdiente Abendessen bestand aus Quellkartoffeln und Dupp Dupp, und wir rundeten den Tag mit einer entspannten Spielerunde ab.
Am Mittwoch besuchten wir den Markt in Joyeuse, wo wir die lokale Kultur und Köstlichkeiten kennenlernen konnten. Nach dem Markt ging es weiter zu einer Höhle, in der wir teils in völliger Dunkelheit über Steine kletterten und durch enge Spalten krochen. Die Rückkehr zum Campingplatz wurde mit einem schmackhaften Abendessen, Chili sin carne, gefeiert. Der Abend endete mit einer geselligen Runde am Fluss, wo viele von uns den Tag bei einem Panaché ausklingen ließen.
Unser letzter Tag begann etwas früher mit einem gemeinsamen Frühstück. Nach der Anprobe der Kletterschuhe machte sich die erste Gruppe auf den Weg zur Kletterstelle, während die zweite Gruppe bereits mit dem Abbau der Zelte begann. Nach dem Klettern und dem Rückweg zum Fluss traf uns ein plötzlicher Regenschauer, der uns dazu zwang, unser Gepäck schnell in Sicherheit zu bringen. Nachdem der Regen vorübergezogen war, hielten wir eine Abschlussbesprechung ab und ließen den Abend mit einem gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen, bevor wir die Heimreise antraten.
Die Fahrt wird uns in bester Erinnerung bleiben, da sie viele für uns neue Aktivitäten mitgebracht hat und uns als Gruppe näher zusammengebracht hat.
(Niko Markus)












