Musikworkshops – 8a & 10b – Instrumente entdecken



Am 21.08., 04.09 und am 25.09 haben wir, die Klasse 8a, gemeinsam mit Frau Koch 3 verschiedene Musik Workshops besucht. Jetzt stellt sich die Frage: was sind überhaupt Musik Workshops? Die Antwort ist relativ simpel. Uns wurden in diesen Workshops 3 verschiedene Instrumente vorgestellt. Gemeinsam durften wir die Instrumente Cello, Geige und Kontrabass ein wenig näher kennenlernen und manchmal sie sogar selbst ausprobieren.
Workshop 1: Cello
Im ersten Workshop durften wir das Cello kennenlernen. Das Cello ist ein
Streichinstrument. Man spielt es im Sitzen und es ist ziemlich groß. Dort lernten wir, dass die Saiten, die auf dem Cello waren, aus Pferdehaaren bestehen, weil diese relativ robust sind. Wir durften uns sogar selbst an mehrere Cellos wagen und spielten gemeinsam sogar Bruder Jakob.
Workshop 2: Geige
Im zweiten Workshop lernen wir die Geige kennen. Die Geige spielt man im Stehen und auch sie ist ein Streichinstrument. Die Geige sieht ähnlich aus wie das Cello, doch sie ist viel kleiner. Sowohl die Geige als auch das Cello und auch der Kontrabass werden mit sogenannten “Bögen“ gespielt. Diese streichen über die Saiten, daher der Name Streicher. Auch hier durften wir alle einmal die Geige selbst ausprobieren.
Workshop 3: Kontrabass
Zuletzt lernten wir noch den Kontrabass kennen. Der Kontrabass ist ein riesiges Instrument und wird im Stehen gespielt. Man kann auf ihm viele verschiedene Musik Genres spielen. Z.B Jazz oder sogar Rock. Der Kontrabass hat verschiedene Klänge. Er hat 4 Seiten und sieht ähnlich aus wie die Geige. Kein Wunder, sie stammen nämlich aus der gleichen Instrumentenfamilie.
Fazit: die Musik Workshops haben viel Spaß gemacht und man hat viel Neues gelernt und wer weiß, vielleicht hat das auch ein paar Kinder ermutigt, selbst ein Instrument zu lernen.
Fenja Matheis, 8 a
31.08.:
Der erste Workshop in Kooperation mit der Musikschule in Kusel wurde mit einem Instrument gestartet, welches selten ins Rampenlicht tritt.
Das Horn, oder genau, das Naturhorn war Inhalt des ersten Workshops. Frau Ingeborg Berrang, ehemalige Lehrerin und hobbymäßige Hornspielerin teilte ihre Faszination und Leidenschaft mit uns. Zwanzig Schüler*innen wurden überraschend schnell vom Horn beeindruckt. Nämlich brachte man uns nicht nur den Spaß beim Spielen des Horns nahe, sondern auch interessante Fakten, wie die Implementierung von Hörnern in bekannten Filmen wie Star Wars, oder auch in Sinfonien und traditionellen Volksliedern, in denen Hörner zum Einsatz kommen. Und wenn man kein Horn hat? Dann funktionierte das auch mit einem Gartenschlauch und einem Trichter, an denen uns Frau Berrang die Funktionsweise des Horns erklärt. Ein Horn muss also nicht aus Blech oder Ähnlichem bestehen, sondern können Hörner auch zu Hause gebastelt werden. Nach mehreren Versuchen waren alle Schüler in der Lage auch einen Ton aus dem Horn zu bekommen. Dies erwies sich nicht als einfach, da die Technik des Blasens in ein Horn Übung und Geduld fordert. Nach anfänglicher Ungewissheit und Zögerlichkeit waren die Reaktionen nach dem ersten Workshop überwiegend positiv, da sie eine gern gesehene Abwechselung vom theoriebasierten Unterricht bieten.
07.09.:
Eine Woche später wurde die Geige der Klasse präsentiert. Diese war natürlich jedem ein Begrie. Die engagierte Geigerin Dorothee Hesse, die an der Musikschule Kusel die Geige an Menschen jeden Alters heranbringt, brachte dieses Instrument mit einer lebhaften und interaktiven Weise auch an uns heran. Geigen klingen schön – aber sie zu spielen war schwieriger als gedacht, das wurde auch den Schüler*innen bewusst als sie nach mehreren Versuchen des Bogenspannens und schiefen Tönen ins kalte Wasser geworfen wurden und wir im Ensemble von Geigen, Bratschen und einem Violoncello eine einfache Melodie spielen sollte. Nach einigen Wiederholungen fand die Klasse aber ihren Groove und das Spielen wurde einfacher und schöner. Nach dem Ensemble durften wir auf freiem Willen versuchen mehr Töne aus der Geige zu bekommen. Die Erfahrung mit einem komplexeren Streichinstrument fand viele Sympathisanten, die diese Erfahrung wertschätzten.
14.09.:
Der letzte Workshop mit Herrn Achim Seyler führte uns weg von den klassischen Instrumenten und hin zur Perkussion. Diverse Schlaginstrumente wurden uns präsentiert. Vor allem die Pauke und der Gong stachen besonders wegen ihrer Größe und gewaltigem Klang heraus. Nach mehreren Rhythmusübungen mit lateinamerikanischen Rhythmen war jeder im Workshop gefangen und jeder fand Spaß daran die Call and Response – Rhythmen zu perfektionieren. Herr Seyler zeigte uns außerdem ein unorthodoxes Musikstück, welches er mit seinen Kollegen aufgeführt hatte, dieses wurde vom Komponisten in Binärcode verschlüsselt.
Abschließend hatte jeder bei allen Workshops Spaß beim Ausprobieren und Kennenlernen von den vorgestellten Instrumenten, die uns eine schöne Abwechselung gaben.
Aaron Zimmer, 10b
Die Instrumenten-Workshops wurden in Kooperation mit dem Westpfälzischen Sinfonieorchester durchgeführt und durch den Amateurfonds des Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V. unterstützt. Herzlichen Dank!














