Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt zum UNESCO-Welttag des Buches führt die 5b-Bläserklasse des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Kusel zum Erfolg

Die Kinder der 5b Bläserklasse des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Kusel wurden zu Erfindern. Wie in „Der fliegende Klassenscooter“ waren der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt. Ihre Ideen und Präsentation überzeugten.
Seit Anfang Juni lagen die Erfindungen der Bläserklasse 5b dem Schreib- und Kreativwettbewerb der Stiftung Lesen vor. Nun kolorierten Zeichnungen und „Tagebucheinträge aus dem Jahr 2176“ wurden Anfang Juni eingesendet. Die Klasse las und bearbeitete mit ihrem Deutschlehrer Tim Schneider bereits in den Wochen zuvor den Comicroman von den Autoren Andreas Hüging und Angelika Niestrath und dem Illustrator Tim Grubing. Angeregt durch Klassenlehrerin Luisa Ultes ermöglichte die Ausschreibung eine fächerübergreifende Umsetzung in den Fächern Deutsch, Kunst und NaWi.
Vorbereitend zum Wettbewerb starteten die Kinder in einer Doppelstunde Kunst mit der Suche nach einer kreativen Idee: Was braucht die Welt? Was braucht ihr? Dieser Einstieg fiel der Klasse 5 leicht – die Vorschläge sprudelten nur so aus den Kindern heraus. Entsprechend der Botschaft des Kinderbuchs war jede Idee ernst zu nehmen. Allerdings sollten die Kinder Aussehen und Funktionsweise ihrer Erfindung bereits durchdenken und zeichnerisch darstellen – ganz ohne erklärende Worte! Was zunächst herausfordernd klang, setzte die 5b sehr geschickt um.
In den darauffolgenden NaWi-Stunden ermöglichte Klassenlehrerin Luisa Ultes den Kinder, ihre Ideen auf Realisierbarkeit zu hinterfragen. Sowohl am Siebenpfeiffer-Tag als auch in den folgenden Deutschstunden verfassten die Kinder dann passend zu ihrer Erfindung einen Brief. In diesem ergänzten sie die bisherige Geschichte. Sie ließen Janus, einen Hauptcharakter, weiter aus der Zukunft berichten und bauten ihre Erfindungen in die Fortführung mit ein.
Ich nutzte die Gelegenheit im Kunstunterricht und führte den Komplementärkontrast ein. Den Kindern war klar, dass sie ihre Erfindung möglichst überzeugend präsentieren wollten. Das Angebot, diese durch die farbliche Gestaltung hervorzuheben, kam gut an und wurde von der Klasse durchweg erfolgreich umgesetzt.
Nun kam die Rückmeldung der Jury! Gewonnen!!
Luisa Ultes informierte die Kinder per Mail. Wir freuen uns gemeinsam sehr über das gelungene Projekt und die motivierte und begeisterte Arbeit der Kinder!
(Ann-Kathrin Schmitt)












