1. Siebenpfeiffer-Tag 8. Klassen: Bonjour Strasbourg! Die Achter auf großer Entdeckungstour







Am 22. September lag pure Vorfreude in der Luft, als die Französischklassen der Jahrgangsstufe 8 mit dem Ziel „Strasbourg“ ins benachbarte Ausland aufbrachen.
Vor der imposanten Kathedrale Notre-Dame angekommen, begann der Ausflug mit einer kleinen Stadtrundfahrt im Petit Train, wobei wir auch das malerische Viertel La Petite France sahen. Dabei lieferte der mehrsprachige Audio-Guide bereits die perfekte Vorbereitung auf die spätere Stadtrallye.
Nach diesem ersten Überblick begann das eigentliche Abenteuer. Ausgestattet mit Arbeitsaufträgen, ein bisschen Kleingeld und ihrer persönlichen Notfallausrüstung (dem Handy) durften die Schülerinnen und Schüler Straßburg auf eigene Faust erkunden und dabei ihre Französischkenntnisse unter Beweis stellen – was erstaunlich gut gelang! Manch einer bestellte sich stolz ein „Crêpe“ oder einen original elsässischen Flammkuchen. Das breite Lächeln der französischen Verkäufer beim charmant vorgebrachten „s’il vous plaît“ zeigte sofort: Sprache verbindet!
Besonderes Geschick musste im Umgang mit den teilweise sehr aufdringlichen Straßenhändlern bewiesen werden. Einige Schülerinnen freuten sich zunächst sehr über die Blumen, die ihnen eine überaus freundliche französische Dame einfach so in die Hand drückte – bis diese plötzlich lautstark Geld dafür forderte – und auf verdutzte Gesichter stieß. Schnell wanderten die Blumen wieder zurück.
Ein hartnäckiger Sonnenbrillen-Verkäufer witterte das große Geschäft. Unnachgiebig verfolgte er die Kuseler durch mehrere Straßen und redete dabei ununterbrochen auf Französisch auf sie ein, bis sie ihn schließlich mit einem resoluten „Non, merci!“ abwimmeln konnten.
Nachdem sich am Nachmittag alle wieder versammelt hatten, wurden Erlebnisse ausgetauscht und die Ergebnisse der Stadtrallye im Schatten der großen Kathedrale besprochen.
Gegen 16 Uhr kehrten schließlich alle vergnügt, ein wenig müde und voller neuer Eindrücke zum Bus zurück. Dabei waren auch die Taschen prall gefüllt mit Souvenirs. Neben stylischer Kleidung und französischen Leckereien reiste der typische elsässische Storch mit zurück nach Kusel. Ganz egal ob als flauschiges Plüschtier, als Münze, als Geldschein oder als Schlüsselanhänger – er wird uns noch lange an diese Reise erinnern.
(Stefanie Marx)












