Verabschiedungen und Verbeamtungen



















In feierlicher Atmosphäre traf sich am Freitag, 30.1.2026, nach der Zeugnisausgabe die Schulgemeinschaft, um unterschiedliche Anlässe zu würdigen.
Am Anfang wurde Herr Bossmann (Sport, Erdkunde) nach dem erfolgreichen Referendariat verabschiedet. Um die neue Stelle im Saarland angemessen anzutreten, erhielt er als Geschenk unter anderem eine goldfarbene Trillerpfeife, verziert mit seinem Namen (Boss(mann)) und Kompass, damit er immer durchsetzungsstark die Richtung findet.
Zur großen Freude der Schulgemeinschaft konnte Herr Schneider im Anschluss gleich vier Urkunden verleihen: Frau Anke Nagel (Englisch, Französisch) erhielt die Urkunde anlässlich ihrer Verbeamtung auf Probe; Herrn Cullmann (Mathematik, Physik), Frau Ultes (Biologie, Musik) und Frau Wallner (Biologie,Sport) empfingen die Urkunde über das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Wir sind dankbar, dass alle vier Lehrkräfte zum festen Lehrpersonal unserer Schule gehören.
Bei den vielen offiziellen Verabschiedungen durften auch zwei Kolleginnen nicht ohne guten Wünsche – für einen begrenzten Zeitraum – entlassen werden: Frau Cappel und Frau Quick treten ab 1.2. die Phase des Mutterschutzes und der Elternzeit an. Beiden wünschen wir das Allerbeste für die kommenden neuen Ereignisse.
Höhepunkt der feierlichen Stunde war die Verabschiedung von Frau Martina Koch-Hörner (Deutsch, Englisch), die mit dem 1.2.2026 ihre Pensionierung antritt. Herr Eichert führte ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry an: „Leben heißt, langsam geboren werden“. Dies verdeutlicht, dass wir zu keinem Zeitpunkt fertig existieren, sondern uns ein Leben lang stets weiterentwickeln und lernen – sehr passend zu dem Beruf einer Lehrerin.
Frau Koch-Hörners Weg an unserer Schule war ursprünglich anders geplant, als er sich schließlich entwickelt hat. Als sie 1998 nach Kusel kam, wollte sie zu Beginn nur kurz bleiben. Das Verlassen der städtischen Umgebung ihrer Heimat Mainz fiel ihr schwer. Doch aus den geplanten fünf Jahren wurden viele mehr. Frau Koch-Hörner blieb bis heute, weil sie die Schule, die Kolleginnen und Kollegen, die Schülerinnen und Schüler und die Mentalität der Menschen in Kusel schätzen gelernt hat. Und nicht zuletzt, weil sie hier Freunde fürs Leben gefunden hat.
Martina Koch-Hörner unterrichtete mit Leidenschaft und Engagement ihre Fächer Deutsch und Englisch und prägte viele Generationen von Schülerinnen und Schülern. Sie war Lehrerin mit Herz und aus Überzeugung. Mit großer Akribie lag ihr viel daran, die Feinheiten der Literatur und Sprache zu vermitteln. Ebenfalls machte ihr ansteckendes, viel zitiertes Lachen ihren lebensfrohen Charakter aus. Die Fröhlichkeit übertrug sich oft spürbar auf den Unterricht. Ihre Zugewandtheit den Schülerinnen und Schülern gegenüber, ob groß oder klein, war jederzeit erkennbar.
Mit ihrem Weg zeigt Frau Koch-Hörner eindrucksvoll, dass Ankommen Zeit braucht – und dass aus einem vorübergehenden Aufenthalt eine das Leben prägende Zeit werden kann. Wir danken Martina Koch-Hörner für viele Jahre engagierten Wirkens, für ihre Menschlichkeit und für all das, was sie unserer Schule geschenkt hat, und wünschen ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute.
Die Fachschaft Englisch verabschiedete sich auf besondere Weise von ihrer geschätzten Kollegin. In einer kurzen szenischen Darstellung ehrte die „royal family“ Lady Martina Koch-Hörner und würdigte sie mit einer bekannten Hymne „God save Martina“.
Am Montag, 2.2.2026, überraschte Herr Schneider Frau Anja Kaindl (Englisch, Geschichte) mit der Urkunde anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums. Die Übergabe war verbunden mit Worten des Dankes und der Anerkennung für Frau Kaindls langjähriges Engagement in der Schulgemeinschaft. Neben vielerlei außerunterrichtlichen Aktivitäten (z.B. Durchführung von Fahrten) leitet Frau Kaindl die Fachkonferenz Englisch seit einigen Jahren.
(Silvia Jaqui)












