Gedenkstättenfahrt 2025









Nürnberg, München, Dachau
Die Klassen 10 c und 10 d waren vom 10. – 13. November 2025 auf Gedenkstättenfahrt. Das Thema dieser Studienfahrt war, sich mit dem Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg wie auch mit politischen Fragen der Gegenwart zu befassen.
Am Montag waren wir in Nürnberg und schauten uns das Reichsparteitagsgelände an – Orte wie die Ehrenhalle, die Luitpoldarena, die Kongresshalle und andere mehr. All diese Gebäude und Orte zeigen den Größenwahn Hitlers und des Nationalsozialismus. Abends griffen wir die Eindrücke des Tages auf. Der folgende Tag in München stand unter dem Zeichen des Wider-standes gegen das Nazi-Regime und der nationalsozialistischen Bewegung. Wir besichtigten die Gräber der Mitglieder der Weißen Rose, besuchten die Universität, in der Hans und Sophie Scholl festgenommen und die Aktionen der Weißen Rose entlarvt wurden. Ebenso sahen wir den Ort, an dem 1923 der Hitlerputsch stattfand, und den Führerbau. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Am Mittwoch hörten wir vormittags zwei Vorträge über Konzentrationslager im Allgemeinen und das Konzentrationslager Dachau, das wir nach-mittags besuchten. Auf dem Rundgang schauten wir uns das gesamte Gelände an und er-fuhren, wie es den Häftlingen ging und wie sie gequält wurden. Durch diese Erfahrungen haben wir gelernt, dass so etwas nie wieder passieren darf. Abends sahen wir uns einen Film über das KZ an und arbeiteten die Eindrücke auf. Am letzten Tag fuhren wir zum Schießplatz Hebertshausen, wo 4000 russische Kriegsgefangene erschossen wurden, und zum Leitenberg, auf dem sich Massengräber von Häftlingen aus dem KZ befinden. Danach ging es nach Hause. (Lukas Rübel, 10 d)
Als ich durch die Gedenkstätten lief, konnte ich die gesamte Gigantomanie des Nationalsozialismus sehen. Egal ob das Kongresszentrum, das Reichsparteitagsgelände oder das KZ in Dachau – egal, wo ich hinsah, ich sah nur Gebäude, die auf die Propaganda oder Vernichtung ausgelegt waren. (Friedrich Vilov, 10 d)
Die Gedenkstättenfahrt hat mir verdeutlicht, wie glücklich wir uns schätzen können in einem demokratischen Land zu leben, welches nicht in einen Krieg involviert ist und sich für Werte wie Gleichberechtigung und Toleranz einsetzt. Diese Werte sollten in jedem Land und zu jeder Zeit an erster Stelle stehen. (Lilli Faus, 10 d)
Die Gedenkstättenfahrt hat mir gezeigt, dass ich froh bin, nicht in einem KZ zu sein und lässt mich fragen, warum Menschen sowas gemacht haben und sowas immer noch gemacht wird. Doch das liegt wahrscheinlich in dem Blut mancher (böser) Menschen. (Hashem Al Madi, 10 c)
Uns hat die Gedenkstättenfahrt verdeutlicht, dass es sehr wichtig ist sich um die Demokratie zu sorgen, da solche schrecklichen Taten des Nationalsozialismus nie wieder vorkommen sollen. Vergasungen, Folterungen, Hungersnot und vieles mehr mussten mehrere Millionen Menschen durchmachen, obwohl sie alle nur unschuldige Menschen waren. (Kim Glaser, Jennifer Bachmann, 10 c).












