26.06.2018
Kategorie: Religion und Ethik, Fahrtenberichte, Startseite
Von: Benedikt M. Neuberger/eingestellt von S. Jaqui

Ein Zeichen des Friedens: Zum dritten Mal in Verdun


Die diesjährige Gedenkstättenfahrt nach Verdun wurde wieder mit einem Teil unserer 10.Klässern
unter Begleitung von Frau Karin Kienle von der evangelischen Jugendseelsorge in Kaiserslautern und
unseren Lehrkräften Frau Ventulett und Herrn Neuberger durchgeführt. Nach dem theoretischthematischen
Einstieg in der Schule hatten die Schüler am ersten Tag die Möglichkeit die Stadt
Verdun zu erkunden. Dabei war auch ein Rundgang in der damals stark genutzten Zitadelle von
Verdun ein Highlight.
Weitere Punkte unserer Fahrt waren das Fort Douaumont, sowie das Gebeinhaus mit den
Gränberfeldern, zerstörte Dörfer und allgemein die noch heute deutlich zu erkennenden
Schlachtfelder und deren Erkundung. An allen Stätten war für die Schüler Zeit zum Verweilen und
Innehalten. Gespräche über Krieg und Frieden kamen auf, Gesehenes wurde reflektiert. Sportlich
ging es beim Gang durch die Schützengräber und beim nachzuvollziehenden „Marsch zur Front“ zu.
Insgesamt knapp zehn Kilometer durch unwegsames Gelände mit „Sturmgepäck“, um die
Anstrengungen eines Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg nachzuvollziehen.
Abschließend wandten wir den Blick gen Frieden und der deutsch-französischen Freundschaft, indem
wir auf dem Heimfahrt in Metz vorbeifuhren. Eine kleine Stadterkundung mit freier Zeit zeigte die
Möglichkeiten der bilateralen Freundschaft und eines friedlichen Europas auf.