19.03.2018
Kategorie: Startseite, Sport, Fahrtenberichte
Von: Sarah Roth und Katrin Böshar/eingestellt von S. Jaqui

Skiexkursion 2018


Los ging unsere Reise nach Tirol am Freitagabend, den 26.01.2018, vom Kuseler Messeplatz aus, wo sich alle teilnehmenden Schüler/innen des Gymnasiums und der Realschule Plus spät in der Nacht versammelten. Die Busfahrt war eher weniger gemütlich und die Nachtruhe ließ zu wünschen übrig, so dass die meisten kaum ein Auge zubekommen hatten. Zudem führte die Tatsache, dass unsere Busfahrer die Geschwindigkeitsbeschränkungen nur teilweise einhielten, zu einer verfrühten Ankunft in Kramsach.

Dort angekommen begrüßte uns der Besitzer unserer Jugendherberge Reiner mit einem herzhaften Frühstück.

Danach ging es zum Skiverleih, um alle mit einer Skiausrüstung auszurüsten. Nachdem wir noch kurz Zeit hatten, unsere Zimmer zu beziehen und uns in unsere Skikleidung zu werfen, ging es auch schon nach einer warmen Mahlzeit mit dem Skibus nach Kaltenbach.

Eingeteilt in „Anfänger“, „Fortgeschrittene“ und „Profis“ machten wir uns zusammen mit den jeweils begleitenden Skilehrern auf die Pisten. Noch etwas angeschlagen von der anstrengenden Nacht machten sich die verschiedenen Gruppen auf den Weg, um das Skigebiet Kaltenbach-Hochzillertal zu erkunden oder um erste Versuche auf den Skiern zu wagen.

Sonnenschein, optimale Temperaturen und nahezu perfekte Pistenverhältnisse beglückten uns über fast alle Tage hinweg. Zeitweise starker Schneefall und Nebel zeichneten lediglich den 4. und zum Teil auch den 5. Skitag aus, was uns jedoch nicht davon abhielt unsere Ski-Künste zu verbessern.

Gegen 16 Uhr fuhr uns ein Skibus wieder zurück zur Pension, wo Reiner uns jeden Abend mit köstlichen Gerichten verwöhnte und seine Kochkünste unter Beweis stellte. Nach dem Abendessen wurde täglich der „Eumel“ an diejenigen verliehen, die am Tage durch ihre „Fähigkeiten“ beim Lift-, Ski- oder Rolltreppenfahren beeindruckten.

Relativ früh gingen wir, nach gemeinsamen Spieleabenden oder einfachem Beisammensein, total übermüdet in unsere Betten, um Kräfte für den nächsten Skitag zu sammeln. Denn bereits um 7 Uhr gab es Frühstück und um 07:50 Uhr kam der Skibus, der oft eine Dreiviertelstunde unterwegs war, zu unserer Unterkunft.

Im Skigebiet waren wir nach wie vor in unseren Gruppen unterwegs. Eine davon bestand aus Schülern, die die Möglichkeit nutzen, um eine Skilehrerausbildung zu absolvieren. Gekonnt haben sie jede Piste gemeistert,egal ob blau, rot oder schwarz, und sogar das Carven und kurze Parallelschwünge wurden perfektioniert.

Auch die Anfänger machten bereits in den ersten Tagen große Fortschritte, obwohl die meisten von ihnen vorher noch nie auf Skiern gestanden hatten! So trauten sich zum Beispiel einige von ihnen sogar die Talabfahrt zu fahren, die neben steilen Hängen und einer nicht zu erwartenden Pistenlänge auch noch schlechte Pistenbedingungen mit sich brachte.

Andere wiederum fuhren lieber entspannt mit der Gondel hinab ins Tal, die nebenbei bemerkt, am vorletzten Tag für ca. eine halbe Stunde stehen blieb, weshalb einige Schüler in Panik gerieten.

Alle Skifahrer/innen erkundeten außerdem noch das benachbarte Skigebiet Hochfügen-Zillertal, welches mit dem eigentlichen Skigebiet verbunden ist.

Zur Mittagszeit stärkten wir uns auf einer Skihütte mit leckeren Speisen und Getränken. Das ein oder andere alkoholfreie Getränk wurde auch gerne mal nach dem Skifahren beim stimmungsvollen „Après-Ski“ genossen. Spektakuläre Stürze gab es vor allem bei Sprüngen über die Kicker im sogenannten „Fun-Park“ , beim Fahren im Tiefschnee, beim Skilift-Fahrten oder seltsamer Weise auch bei einfachen Rechtskurven, die sich bei einigen Anfängern zunächst als schwierig erwiesen.

Mit Ausnahme einiger Erkältungen blieben die meisten trotz der Ski-Manöver glücklicherweise unversehrt und konnten ohne schwerwiegenden Verletzungen zur Heimreise antreten.

Am Samstagmorgen den 03.02.2018 war es dann auch leider schon soweit: nach 6,5 kräftezehrenden Skitagen, machten wir uns völlig erschöpft, in aller früh auf den Weg zurück nach Kusel. Unser Ziel erreichten wir aufgrund der Verkehrslage jedoch erst am späten Abend. Trotz allem war die Skiexkursion eine sehr schöne, gelungene, lehrreiche aber auch anstrengende Erfahrung.

Ein Dank gilt den betreuenden Lehrkräften der Realschule Plus sowie des Gymnasiums, den externen Betreuern und natürlich Reiner und seinem Team der Pension Central in Kramsach.


Sarah Roth und Katrin Böshar