23.12.2015
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Von: Hannah Bayer, 9a | Fachlehrer: Sven Teuber | eingestellt von Marco Schneider

Klasse 9a beschäftigt sich mit Menschenrechtsverstößen


Wir, die Klasse 9a des Siebenpfeiffer-Gymnasiums in Kusel, haben in unserem Sozialkundeunterricht bei Herrn Teuber das Thema Menschenrechte & Menschenrechtsverstöße intensiv behandelt. Wir haben uns viele Fälle von solchen Verstößen angeschaut darunter waren zum Beispiel: Maria (Pseudonym), aus Burkina Faso. Sie war 13 als man sie mit einem 70 jährigen Mann verheiratete, der bereits fünf Ehefrauen hatte; Teodora del Carmen Vásquez aus El Salvador, die zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde, weil sie eine Fehlgeburt erlitt und die Polizei sie wegen ''Mordes'' als schuldig ansah'; Costas und sein Partner, welcher ein dunkelhäutiger Flüchtling ist, wurden in Athen Opfer einer Schlägerei, die aufgrund der Hautfarbe seines Partners und der Beziehung der beiden auf sie ausgeübt wurde. Die Polizei hat die Täter bis heute nicht ermittelt und vor Gericht gestellt, da gleichgeschlechtliche Paare in Griechenland als ''zweitklassige Bürger'' angesehen und wie Aussätzige behandelt werden; und leider viel zu viele weitere.

All das sind Menschen auf der Welt, die ungerecht behandelt werden, deren Rechte zutiefst verletzt wurden. Als wir von diesen Vorfällen in unserem Unterricht gehört hatten, waren wir alle entsetzt. Wir haben uns in die zahlreichen Menschen hineinversetzt, diskutiert, was man tun könnte, um zu helfen und vor allem so zu Helfen dass es effektiv ist. So haben wir am Briefmarathon von Amnesty International teilgenommen. 

Damit haben wir das Thema nicht einfach nur im Unterricht behandelt, sondern uns aktiv eingesetzt, unsere Gedanken und unsere Forderung über die behandelten Fälle niedergeschrieben und an die Regierung in den verschiedenen Ländern abgesendet. Der Briefmarathon von Amnesty International findet jedes Jahr statt, um Menschen, die in solchen, wie oben aufgelisteten Situationen, leiden, zu helfen. Es wurden vom 04. bis 18.Dezember 1.820.000 Briefe in zahlreiche Länder versendet und wir sind Stolz, dass unsere Briefe darunter zu finden sind. 

Wir haben uns alle mit Freude engagiert und hoffen dass unsere Briefe nicht ungelesen bleiben und etwas verändern werden. 

Hannah Bayer, Klasse 9a