18.12.2015

Weihnachtsmarkt auf dem Windhof


Ein Stück weit Kultur erfahren Artikel erschienen in Westlicher Rundschau am 18.12.2015 Kusel: Gymnasium organisiert kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Windhof Die Anti-Rassismus AG des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Kusel hat am Mittwochnachmittag einen kleinen Weihnachtsmarkt für die Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Windhof in Kusel organisiert. Diese nahmen das Angebot an Speisen und Getränken freudig entgegen und waren trotz des nicht ganz weihnachtlichen Wetters in bester Laune. Die Organisation dieser Veranstaltung übernahm die Gruppe „Flüchtlingshilfe“ der Anti-Rassismus AG, mit dem Gruppenleiter Micha Frey. Sie luden auch Parteien zur Teilnahme ein. Die schenkten den Flüchtlingen Kinderpunsch, Apfelschorle und Wasser aus, verteilten Schokoäpfel und süße Waffeln. Um alle Gesundheitsvorschriften einzuhalten, war eine Absprache mit dem Gesundheitsamt nötig. Des weiteren musste das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) informiert werden.Schon bevor die Stände öffneten, standen die Kinder gespannt davor und konnten es kaum erwarten, einen „Grumbeerpfannkuche“ mit Apfelmus vom Stand der Anti-Rassismus AG zu probieren. Und als dann die ersten „Grumbeerpfannkuche“ fertig waren, stürzten sie sich auf das Gericht. Zuvor musste aber dennoch erklärt werden, was ein „Grumbeerpfannkuche“ überhaupt ist, denn nicht jedem war das pfälzische Gericht bekannt. Obwohl es an diesem Tag nieselte, war für weihnachtliche Stimmung gesorgt: Weihnachtsmusik erklang, Dekoration sorgte für das weihnachtliche Ambiente und der würzige Geruch lag in der Luft. Die Flüchtlinge interessierten sich auch für unsere Kultur: Warum findet jetzt ein Weihnachtsmarkt statt? Wie und wann feiert man Weihnachten beziehungsweise Heiligabend? Diese Fragen konnten sie direkt klären und waren erfreut, einen Teil unserer Kultur kennenzulernen. Einige der Flüchtlinge halfen selbst bei dem Weihnachtsmarkt mit. Auch manche Mitglieder der Anti-Rassismus AG kümmerten sich direkt um die Kinder und halfen Verständigungsprobleme zu überwinden. Die freudigen Gesichter und die gute Stimmung zeigten, dass der Nachmittag gelungen war. (jku)