12.11.2016
Kategorie: RobotiX-AG, Startseite, Presseschau, Informatik
Von: eingestellt von S. Jaqui

„Logik gibt uns die Richtung im Leben vor“


Kusel: Minitec-Gründer Bernhard Bauer spendet Robotix-Arbeitsgemeinschaft des Siebenpfeiffer-Gymnasiums 1000 Euro

Er ist von den Erfolgen der Robotix-AG des Siebenpfeiffer-Gymnasiums „tief beeindruckt“: Gestern überreichte Bernhard Bauer, Gründer der Firma Minitec aus Schönenberg-Kübelberg, der Arbeitsgemeinschaft einen Scheck über 1000 Euro.

Die 1000 Euro sind Teil des Ehrenpreises, den Bauer Anfang Oktober von der Zukunftsregion Westpfalz (wir berichteten) verliehen bekommen hat. „Ich will die Region nach vorne bringen und dazu brauchen wir Talente“, erläuterte Bauer, warum er die jungen Leute unterstützt. Bereits vor drei Jahren, als ein Team der Robotix- AG mit seinem selbst gebauten Roboter den 28. Platz bei der World Robot Olympiad errungen hat, habe seine Firma finanzielle Unterstützung geleistet, so Bauer.Die Leiter der Robotix-AG, Niko Markus und Judith Weigel, begrüßten die Spende sehr. Nächstes Jahr wolle man erneut an der World Robot Olympiad mit drei Teams teilnehmen, „aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg“, sagte Markus. Zunächst müsse man den Landeswettbewerb im Februar gewinnen, dann komme die Nationenwertung und erst dann könne man an der Weltmeisterschaft in Costa Rica teilnehmen, erklärte er. Die 1000 Euro fließen komplett in die Vorbereitung dieses Wettbewerbs. „Wenn wir Material, Fahrtkosten und Teilnahmegebühr bezahlt haben, ist das Geld weg“, sagte der AG-Leiter.

Die Robotix-AG ist seit mehreren Jahren ein Erfolg, die aus Lego-Bausteinen, Computerelementen und Spezialmodulen zusammengesetzten Roboter kommen bei den Schülern gut an, so Markus. Auf die Frage, warum er sich für diese AG entschieden habe, sagte der 13-jährige Yannick, „es macht auf jeden Fall Spaß“ und der ebenfalls 13-jährige Kimi meinte: „Roboter sind auf Logik angewiesen und Logik gibt uns die Richtung im Leben vor.“

Als Zugabe zu der Spende lud Bauer die Robotix AG noch zu einem Besuch seiner Firma ein. Dort wolle er ihnen auch zeigen, was für Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ihnen offen stehen. „Gerne würde ich einige von euch als Praktikanten in meiner Firma wieder sehen“, betonte er. bone

veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Rheinpfalz

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz - Westricher Rundschau - Nr. 264
Datum Samstag, den 12. November 2016
Seite 15