23.04.2017
Kategorie: NaWi, Presseschau, Startseite, Wettbewerbe
Von: eingestellt von S. Jaqui

Schülerinnen punkten mit Kreativität beim Landeswettbewerb


Ingenieurkammer ehrt Schülerinnen und Schüler

Die Sieger des Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig, stehen fest. Unter dem Motto „IDEENsprINGen“ haben Schülerinnen und Schüler zahlreiche Modelle einer Skisprungschanze gebaut, welche von einer Expertenjury begutachtet und bewertet wurden. Von der Realschule plus in Kusel konnte hierbei die Fünftklässlerin Alisea Delara Umlauff mit ihrem Modell „Wolkenkratzer“ den ersten Platz in der Alterskategorie 1 (1.-8. Klasse) erzielen. Marcel Michel, 9. Klasse an der Realschule plus Kusel, belegte mit dem Modell „High and Wide“ ebenfalls den ersten Platz, jedoch in der Alterskategorie 2 (ab 8. Klasse). Beide Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro.

Weitere Platzierungen in der Alterskategorie 1 von Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Kusel mit gemeinsamer Orientierungsstufe Siebenpfeiffergymnasium Kusel:- Platz 4: Chiara Hilgert, Lara Schneider, Cilli Schneiders und Emily Simon, 6. Klasse, Modell „Crazy Flight“- Platz 5: Joshua Mohr, Jonas Theiß, Tillmann Theiß, 6. Klasse, Modell „fly to sky“- Platz 6: Robin Geibel, Maximilian Stöbener, Paul Weigel, 6. Klasse, Modell „Skyfall“- Platz 7: Luca Donauer, Louis Fynn Krupp, 8. Klasse, Modell „Kronauer Flash Jump“- Platz 9: Marie Baumann, Lilli Drumm, Julia Hollinger, Elisa Jung, 6. Klasse, Modell „Rainbow Schanze“Bei einer feierlichen Veranstaltung im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz wurden die Nachwuchsingenieurinnen und Nachwuchsingenieure mit einer Auszeichnung für ihre Leistung geehrt.Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz rief bei dem Schülerwettbewerb junge Menschen dazu auf, das Modell einer Skisprungschanze anzufertigen.

Die Kriterien zur Erstellung des Schanzenmodells waren dabei sehr anspruchsvoll: So sollte das Modell an der Startfläche der Anlaufbahn ein Gewicht von mindestens 300 Gramm tragen können und es durften nur vorgegebene Materialien, wie Papier, Karton, Holz, Schnur, Draht oder Stecknadeln verwendet werden.
Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, freute sich über die große Zahl der Teilnehmer und die kreativen Modelle beim bereits zum zehnten Mal ausgelobten Wettbewerb:

„Es ist schön zu sehen, dass sich so viele junge Menschen an unserem Wettbewerb beteiligt haben. Es zeigt, dass das Interesse am Ingenieurberuf bei unserem Nachwuchs wieder stärker in den Fokus gerückt ist.“
Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig lobte in ihrer Rede den Fleiß und das Engagement, mit denen die Jugendlichen das Projekt umgesetzt haben.

„Ich bin beeindruckt davon, mit wie viel Kreativität, Arbeitseinsatz und Leidenschaft ihr diese Aufgabe angegangen seid“, erklärte die Ministerin. „Das Bildungsministerium hat im vergangenen Jahr die MINT-Initiative gestartet.

Denn es ist uns ein großes Anliegen, junge Menschen für Studiengänge und Berufe im mathematisch-natur-wissenschaftlich-technischen Bereich und insbesondere für Ingenieurberufe zu gewinnen.

Dieser Wettbewerb leistet dazu einen wichtigen Beitrag, weil er Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise die Tätigkeit eines Ingenieurs erleben lässt.“
Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer fand aufgeteilt in zwei Gruppen statt – die Alterskategorie I umfasste Modelle der 1. bis 8. Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der 9. Klasse.

(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Wochenblattes)

Quelle

Ausgabe SÜWE - Wochenblatt Kusel - Nr. 61
Datum Donnerstag, den 20. April 2017
Seite 36