10.03.2015
Kategorie: Startseite, Bigband, Presseschau, Musik
Von: erschienen in der Rheinpfalz am 10.3.2015

Die vier Elemente bestens im Griff (mit Beitrag der Radio-AG!)


 

Das Gymnasium Kusel gestaltet erneut zwei abwechslungsreiche Musik- und Showabende

Von Alexa Roth

 

Feuer, Wasser, Erde, Luft – das Gymnasium Kusel präsentierte am Freitag und Samstag in der Fritz-Wunderlich-Halle abwechslungsreiche Musik- und Showabende zu und mit den vier Elementen. Gestaltet wurden sie von nicht weniger als 250 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrern.

Der stellvertretende Schulleiter Peter Sommerlad freute sich über das große Engagement aller Teilnehmer. Der Leiter der Big-Band und Moderator des Abends, Hendrik Gesner, betonte, dass der Abend „nicht nur heiße Luft“ bringe, sondern „ein elementares Programm wie Phönix aus der Asche“.Das Publikum wurde auch sofort aufgefordert, sich aktiv einzubringen und bei dem Lied „What shall we do with the drunken sailor“ mitzumachen. Nach dieser kleinen Lockerungsübung für das Publikum mit dem Unterstufenchor ging es weiter mit dem gleichnamigen Lied des James-Bond-Films „Skyfall“, interpretiert vom Chor unter der Leitung von Raquel Christóbal-Ramos. Dafür ernteten die jungen Sängerinnen und Sänger tosenden Applaus.

Die Rockband der Schule zeigte mit dem Welthit „Rehab“ von Amy Winehouse ihre soulige Seite. Johannes Arf spielte das Klaviersolo des Liedes „Summertime variations“. Die Big-Band präsentierte mit den Sängerinnen Jule Decker und Katrin Meier Nenas Song „99 Luftballons“.

 

Ein vergnügliches Stück zeigte der Kurs der Klassenstufe elf „Darstellendes Spiel“, welches die Probleme der „Mütter der Natur“ vorstellte.

 

Der Unterstufenchor bot den Dracula-Rock dar, bei dem der Vampir so freundlich war, dass man ihn „nicht nur wegen seinen Ringelsocken gerne adoptieren möchte“, wie Gesner sagte. Und auch die Kleinsten legten einen großartigen Auftritt hin. Die Schüler der Bläserklasse fünf zeigten mit Mäuseohren und schwarz gemalten Nasen mit dem „Mickey Mouse Marsch“ sowie dem Lied „Oh when the saints“, was sie schon gelernt hatten.

 

Mit dem Gesang von Katrin Meier und Laura Schmidt zusammen mit dem Quer/Strich-Ensemble über Glühwürmchen wurde das ganze Publikum verzaubert. Das Lied „Fireflies“ wurde durch Schüler untermalt, welche zwischen den Zuschauern standen, mit sogenannten Knicklichtern winkten und so eine ganz besondere Atmosphäre im abgedunkelten Saal schufen.

 

Danach ging es rockiger zu auf der Bühne. Zusammen mit der Big-Band sang Nicolas Heyd den berühmten Rocksong „Smoke on the water“ und verdiente sich damit überschwänglichen Applaus. Mit dem Lied „Gonna fly now“ ging es in die Pause.

 

Die Big-Band Zwo läutete mit „La Bamba“ den zweiten Teil der Veranstaltung ein. Die Turn-AG zeigte, dass auch sie „Feuer und Flamme“ für den Abend ist und zeigte Handstände, Spagate und sogar Salti, sehr zum Vergnügen der Zuschauer.

 

Mit „Chattanooga Choo Choo“ war wieder die Big-Band Zwo an der Reihe. Unter der Leitung von Christoph Justinger spielten die Schüler der Bläserklasse sechs das schottische Lied „Gathering of the glens“ und „Der kleine Ungar“.

 

Eine Jazz-Version des Hits „Somewhere over the rainbow“, die auf sehr große Resonanz bei den Zuhörern stieß, spielte das Quer/Strich-Ensemble.

 

Mit dem Lied „Ich wär’ gern wie du“ bewies der Unterstufenchor mit passenden Gesten, dass sich der Mensch nicht sehr vom Affen unterscheidet, nämlich nur dadurch, dass er Feuer machen kann. Gesner erklärte dazu schmunzelnd, dass manchmal wirklich „Ein Affenzirkus bei den Proben war“. Er zeigte auch mit der Gruppe „Reagenzglas & Co.“, dass es nicht viel braucht, um musikalisch zu sein. Die mit Laborkitteln und Schutzbrillen verkleideten Schüler und Schülerinnen ließen mit ihren Fingern das Reagenzglas ploppen und spielten so unterschiedliche Melodien.

 

Eine Augenweide bot die Tanzgruppe elf, die mit Nico Rupprecht als Avatar darstellte, wie es wäre, alle vier Elemente zu beherrschen.

 

Mit rauer Stimme sangen Jule Decker und Nicolas Heyd den AC/DC-Hit „Hells bells“ und brachten so die Zuschauer zum Jubeln. Die Big-Band spielte das Lied „Zieh die Schuh aus“ mit Eric Fauß als Solist und „Cry me a river“ mit Jule Decker.

 

Als packendes Finale wurde vom Chor, der Stompgruppe und dem Trompetenensemble das Musikstück „Cantar!“ gespielt. Stomp bedeutet, dass mit Alltagsgegenständen wie Gläsern, Löffeln und sogar Besen Musik gemacht wird. Absoluter Höhepunkt des Finales war der Hit „The heat is on“, präsentiert von der Big Band, Jule Decker und Nicolas Heyd.

 

Weil das Publikum nach dreieinhalb mitreißenden Stunden immer noch nicht genug hatte, gab es noch als Zugabe das Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani.

 


Dateien:
Schulkonzert2015.mp38,83 Mi