Mittelstufe (Sekundarstufe 1)

  • Der Übergang in die Sekundarstufe I
  • Einordnung in die Schullaufbahn eines Kindes
  • Die Fremdsprachen in der Sekundarstufe I
  • Neue Fächer in der Sekundarstufe I
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Pädagogische Schwerpunkte in der Sekundarstufe I
  • Schüleraustausch

Der Übergang in die Sekundarstufe I

  • Am Ende der 6. Klasse finden Beratungs- und Zeugniskonferenzen statt, in denen für jedes Kind eine individuelle Empfehlung für die weitere Schullaufbahn ausgesprochen wird. Damit ist die Orientierungsphase in der Schule beendet.
  • Die Bedingungen für den Übergang von der Gemeinsamen Orientierungsstufe in die Mittelstufe werden durch die Schulordnung geregelt.
  • Die Eltern teilen der Schule, an der ihr Kind in der 6. Klasse unterrichtet wurde, mit, an welcher Schule die Schullaufbahn fortgesetzt wird.
  • Bleiben die Kinder an der RealschulePlus oder am Gymnasium in Kusel, so ist eine erneute Anmeldung für die 7. Klasse in keinem Fall erforderlich.
  • Wechselt ein Kind aus der gemeinsamen Orientierungsstufe an eine andere Schule, dann muss das Kind offiziell an der Schule, an der es bisher war, schriftlich abgemeldet werden und an der neuen Schule angemeldet werden.
  • Externe Schüler, die die Orientierungsstufe nicht am Gymnasium in Kusel durchlaufen haben, müssen durch die Eltern persönlich im Gymnasium angemeldet werden.

Einordnung in die Schullaufbahn eines Kindes

  • Die Sekundarstufe I umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 10. Am Gymnasium stellt sie das Bindeglied zwischen Orientierungsstufe und Oberstufe dar.
  • In der Orientierungsstufe sollten Eltern und Schüler letzte Gewissheit über die richtige Wahl der Schulart gewinnen.
  • Im Verlauf der Sekundarstufe I findet eine zunehmende Orientierung und Differenzierung der Interessen und Leistungsschwerpunkte eines Kindes statt. Diese Entwicklung stellt bereits die wichtigsten Weichen für die richtige Fächerwahl für die Oberstufe.
  • Die Sekundarstufe I des Gymnasiums arbeitet nicht auf einen Schulabschluss am Ende der 10. Klasse hin.
  • Aufgabe der Sekundarstufe I am Gymnasium ist die Vorbereitung der Schüler auf ein erfolgreiches Durchlaufen der Oberstufe mit dem Abitur als Ziel.
  • Abschluss der gymnasialen Schullaufbahn (5. – 13. Jahrgangsstufe) ist nur das Abitur.

Die Fremdsprachen in der Sekundarstufe I

Neue Fächer in der Sekundarstufe I

  • Im Verlauf der Sekundarstufe I wird der Fächerkanon schrittweise erweitert.
  • In der Mittelstufe spaltet sich der bisherige Naturwissenschaftlichen Unterricht in die Fächer Physik (7, 9, 10), Biologie (7, 8, 10) und Chemie (8, 9, 10) auf.
  • Ab der 8. Klasse wird Geschichte (8, 9, 10) den Fächerkanon erweitern.
  • Das Fach Sozialkunde tritt ab der 9. Klasse hinzu.
  • Freiwillig kann ab der 9. Kasse eine dritte Fremdsprache oder Informatik als sogenanntes Wahlfach hinzugenommen werden.
  • Somit lernen die Schüler das gesamte Spektrum der Fächer kennen, die später in der Oberstufe zur Wahl stehen.

Arbeitsgemeinschaften

  • Für die Sekundarstufe I steht ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung. Es ist wünschenswert, dass die Kinder eines dieser Angebote wahrnehmen. Dadurch wird die soziale Integration in die Schulgemeinschaft in besonderer Weise gefördert.
  • Der Fachbereich Musik lädt zum Singen und Musizieren ein und gestaltet regelmäßig begeisternde Konzerte.
  • Unsere Sport-AGs geben einerseits die Möglichkeit, den Bewegungsdrang auszutoben, andererseits sind sie aber auch regelmäßig Garanten für höchste sportliche Erfolge. Außerdem sind sie unverzichtbarer Teil unserer Schulveranstaltungen.
  • In der Theater-AG wird mit großem Engagement geprobt. Die anschließenden Aufführungen finden immer wieder ein begeistertes Publikum.
  • Naturwissenschaftliche und sprachliche Arbeitsgemeinschaften sollen die Freude am aktiven Tun verstärken und auch Schüler auf Wettbewerbe vorbereiten.
  • Durch die Mitarbeit in der Schülervertretung können Schüler ein Stück Mitverantwortung für unsere Schule übernehmen.

Pädagogische Schwerpunkte in der Sekundarstufe I

  • In der Jahrgangsstufe 7 werden die Klassen neu zusammengesetzt. Damit die Integration an den neuen Klassenverband gefördert werden kann, erhalten die 7. Klassen eine Klassenleiterstunde.
  • Am Ende von Jahrgangsstufe 7 erfolgt eine Klassenfahrt/Stufenfahrt.
  • In der 9. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein verpflichtendes Betriebspraktikum.
  • An mehrmals im Jahr stattfindenden Verfügungstagen finden neben Bausteinen zur Berufsorientierung auch Themenblöcke zu aktuellen sozialen, gesellschaftlichen und politischen Themen statt.
  • Ferner werden an den Verfügungstagen Unterrichtsinhalte in projektgebundenem Arbeiten vertieft und praktisch angewendet. Hier bereichern externe Referenten oft den Blick über die Schulgrenzen hinaus.
  • Alle Schüler der 10. Klasse nehmen an einem 1.-Hilfe-Kurs teil.

Schüleraustausch

  • Der Schüleraustausch mit ausländischen Schulen hat an unserer Schule eine lange Tradition.
  • Wir unterhalten eine intensive Beziehung mit Toucy in Frankreich. Jedes Jahr nutzt eine große Zahl an Schülern die Gelegenheit, unsere Partner zu besuchen und französische Gäste zu empfangen.
  • Mit Zalaegerszeg (Ungarn) verbindet uns eine Freundschaft, die bereits vor Öffnung des Eisernen Vorhangs begann.