08.05.2019
Kategorie: NaWi, Startseite, Wettbewerbe
Von: Bärbel Theiß/eingestellt von S. Jaqui

„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“: Wettbewerb der Ingenieurkammer


Knapp 400 Gäste aus ganz Rheinland-Pfalz folgten der Einladung in den Holiday Park nach Haßloch – eine absolute Rekordbeteiligung (Quelle: https://ing-rlp.de/)

Den Sonderpreis für Nachhaltigkeit erhielten die Fünftklässler Lorenz Bruchhold, Malte Theiß und Benno Wittke vom Siebenpfeiffer Gymnasium in Kusel für ihr Modell „Recycling Racer“, das sie aus Plastikmüll fertigten.

Von links nach rechts vorne: Tim Simon, Lorenz Buchhold, Benno Wittke, Malte Theiß, Alisea Umlauff, Milla von Dahl, Marie Benner, Elena Hößeler; hintere Reihe: die beratenden Ingenieurin Katharina Häuser, Volker Tschiedel und Bernhard Bremm vom Bildungsministerium sowie Vizepräsident der Ingenieurkammer Dr. Uwe Angnes, drei Jungen der BBS Kusel. (Quelle: https://ing-rlp.de/)

Seit zwölf Jahren gibt es den Wettbewerb „JuniorING“ der Ingenieurkammer, an dem sich genauso lange Schüler*innen der Kuseler Schulen beteiligen. Der Schülerwettbewerb, der in Kooperation mit dem Bildungsministerium stattfindet, will Mädchen und Jungen für den Ingenieurberuf begeistern. Dieses Mal lautete das Motto „schwungvoll konstruiert“ und die Aufgabe bestand darin, mit „einfachsten Materialien“ unter Einhaltung bestimmter Maße und verschiedener anderer Vorgaben eine Achterbahn zu bauen.

Passend zu diesem Thema fand die Preisverleihung und Siegerehrung der rund 400 Teilnehmer am 03. Mai im Holiday Park in Haßloch statt. Eingereicht wurden 85 Modelle in der Alterskategorie I (1.-8. Klasse), davon 19 Modelle von Schüler*innen aus dem Kreis Kusel (Siebenpfeiffer Gymnasium Kusel, Realschule plus Kusel und Grundschule Pfeffelbach), und 61 in der Alterskategorie II (ab Klasse 9), eines von der Realschule plus Kusel und fünf von der BBS Kusel.

23 Schüler*innen der GOS und acht Siebt- und Achtklässer*Innen des SGK haben sehr bemerkenswerte Modelle gebaut und insgesamt 13 Modelle eingereicht. Mit vielfältigen Baustoffen, Naturmaterialien, Drähten, Holz, Gips, Glitzersteinen, Papier, Schläuchen etc. wurden in kreativer Weise verschiedene Themen-Achterbahnen (Dschungel, Planetensysteme, Fußball, Kreisel, Fantasy) konstruiert, die auch einen Funktionstest bestehen mussten. Vor der Preisverleihung konnten alle teilnehmenden Modelle angeschaut werden und man erhielt einen Eindruck davon, welch schwierige Aufgabe die hochkarätig besetzte Jury zu bewältigen hatte.

Folgende Platzierungen konnten die Kuseler Schulen für sich verbuchen: Der zweite Platz ging an die Viertklässerin Elena Höseler mit ihrem Modell „E lena“ (Grundschule Pfeffelbach), auf dem vierten Platz landete der „Recycling Racer“ von Lorenz Buchhold, Benno Wittke und Malte Theiß (5c), den sechsten Platz erreichten Milla von Dahl und Marie Benner (5c) mit „Galaktika – die Weltraumreise“, den achten Platz errang „high_line“ von Alisea Umlauff (7b) und fünfzehnter wurde Tim Simon (6e) mit „Black Snake“ (alle vom Siebenpfeiffer Gymnasium). In der Altersklasse II erzielten Philipp Hofäcker, Mathias Hermann, Dejan Tomasovic und Christoph Köhl (Fachstufe Bau der BBS Kusel) mit „Primo loco“ den fünften Platz.

Außerdem wurde zum ersten Mal zusätzlich ein „Sonderpreis für Nachhaltigkeit“ ausgelobt, mit dem wiederum der „Recycling Racer“ ausgezeichnet wurde, der zu etwa 95% aus gebrauchten Materialien, meist Plastikmüll, besteht. Die Fünftklässler wollen damit zeigen, dass Bauen mit recyceltem Material möglich ist, sowie dass Umweltschutz und Müllvermeidung auch im Freizeitbereich wichtig sind.