01.07.2017
Kategorie: Fahrtenberichte, Startseite
Von: Tim Freiberger, Luca Kollitz

Bericht zur Studienfahrt Ardèche 2017


Am 25. Juni machten sich 32 sportbegeisterte Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Siebenpfeiffer-Gymnasiums Kusel auf den Weg nach Südfrankreich an die Ardèche. Unser Bus startete um 22.30Uhr am Messeplatz in Kusel und erreichte gegen 10Uhr morgens den Camping-Platz "Le vieux moulin". Dort angekommen begannen wir, trotz der schlaflosen und zähen Busfahrt, unsere Zelte aufzubauen und danach unser erstes Frühstück zu verzehren, welches unser Koch Horst servierte. Eine anschließend abenteuerliche Trekking-Tour stimmte uns auf eine tolle Woche ein. Am Abend verwöhnte uns Horst mit einer feinen, von ihm selbst gekochten Tomaten- Sauce mit Nudeln. Dies munterte uns alle trotz des Regens enorm auf.

Der zweite Tag begann mit einem schmackhaften Baguette-Frühstück. Von unseren Guides Yannick und Alice, die mit ihren drei Hunden angereist sind, erhielten wir die Materialien, welche zum Kanufahren benötigt wurden. Busfahrer Udo fuhr uns zum Startpunkt der Tour und von dort ging es nach einer kurzen Einweisung auch zügig ins Wasser. Die Tour erstreckte sich über insgesamt acht Kilometer flussabwärts zu unserem Camp zurück. Einige Boote legten durch unfreiwilliges Kurvenfahren jedoch mindestens doppelt so viele Kilometer zurück. Während der Fahrt gab es einige Pausen, welche von vielen zum Klippenspringen von 5, 8, oder 12 Metern genutzt wurde. Unser Koch Horst servierte uns eine köstliche, gut gewürzte Gulaschsuppe.

Am dritten Tag hieß es - auf zum Canyoning. Diese Aktivität bereitete vielen von uns eine große Freude, auch wenn der Vormittag von Regen geprägt war. Auch der vierte Tag begann mit einem deftigen Frühstück, sodass wir gestärkt in den Tag starten konnten. Unser Busfahrer Udo fuhr uns daraufhin auf einen französischen Markt, welcher sehr abwechslungsreich war und auf dem man französische Spezialitäten kosten konnte.

Anschließend ging es weiter mit einer Führung durch die Nachstellung der Chauvet-Höhle, bekannt durch ihre Hölenmalereinen. Nach Reis mit Hähnchen von Horst konnten alle noch den letzten Abend im Camp genießen und ein wenig entspannen. Der fünfte und letze Tag der Studienfahrt startete um 8 Uhr morgens, eine Stunde früher als üblich, da nach dem geplanten Kletterprogramm, welches wie alle anderen Aktivitäten gut bei der Gruppe ankam, noch das Abbauen der Zelte und das Packen der Koffer auf dem Programm stand. Nach dem Klettern wurden wir alle noch einmal so richtig von unserem Chefkoch und Guide Yannick verwöhnt. Sie machten Flammkuchen, welche jeder nach seinem Geschmack belegen konnte. Bevor unsere Gruppe die Koffer in den Bus geladen hat, um die lange Heimfahrt anzutreten, fand noch eine Abschlussbesprechung statt, bei der jeder seine eigene Meinung zur Fahrt äußern konnte, welche insgesamt sehr positiv bewertet wurde. Gegen 20.00Uhr war es dann soweit und es hieß Abschied nehmen von einer abwechslungsreichen und sehr schönen Woche trotz regnerischen Bedingungen.

Zum Schluss lässt sich ein insgesamt gutes Fazit ziehen. Die Fahrt war sehr organisiert und gut von der Schule wie auch von dem Veranstalter geplant. Es stellte sich raus, dass unter der Gruppe eine gute Zusammenarbeit herrschte, was den Guides und auch den Lehrern den Tagesablauf erleichterte. Von den Aktivitäten her lässt sich alles für die darauffolgenden Jahre weiterempfehlen, bis auf die nachgestellte Chauvet-Höhle, welcher man vielleicht die Besichtigung einer natürlichen Höhle vorziehen könnte, da so mehr Eindruck für die Schüler entsteht. Wie schon aus dem Text klar wird, bleibt diese Studienfahrt allen Mitreisenden eine schöne Erinnerung, da viel Spaß mit dabei war, obwohl es auch um Bildung ging. Wir wünschen allen Reisenden der nächsten Jahre das gleiche Vergnügen und eventuell mehr Sonnenschein als wir ihn dieses Jahr hatten.

Geschrieben von: Tim Freiberger, Luca Kollitz