Prävention am Gymnasium Kusel


Unter "Prävention" verstehen wir Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Gewalt, Sucht und psychische Erkrankungen, Gefahren für die Gesundheit und gesellschaftliche Intoleranz.

Präventionsarbeit gehört seit langem zum Schulprofil des Gymnasiums Kusel:

  • Unsere evangelischen Pfarrer bieten den Schülern der 10. Klassen eine Gedenkstättenfahrt an, der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau und Zeitzeugengespräche sind dabei fest eingeplant. Die dreitägige Fahrt nach Nürnberg, München und Dachau wurde von den Schülern in den letzten elf Jahren sehr gerne angenommen. Eine weitere Fahrt zur Gedenkstätte in Natzweiler–Struthof im Elsass ist im Gespräch.
  • Unsere Anti-Rassismus-AG engagiert sich in besonderer Weise für Toleranz und Zivilcourage in Schule, Familie und Gesellschaft. Die Aktivitäten haben bereits ausgestrahlt, so dass sich Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Altenglan inspirieren ließen und mit Unterstützung der Kuseler Gymnasiasten eine "AG für Menschenrechte und Toleranz" gründeten. Herr Teuber leitet unsere AG.
  • Weiterhin bietet das Gymnasium das "Programm zur Primärprävention" (PROPP) und die "Prävention im Team" (PIT) in der Mittelstufe in Zusammenarbeit mit der Polizei an.
  • AIDS-Prävention und Gesundheitsprävention erfolgen im Rahmen von Unterrichtsprojekten, Frau Klos ist hier Ansprechpartnerin als Gesundheitsbeauftragte der Schule.
  • Sucht-Prävention im weiteren Sinne wird ebenfalls in Unterrichtsprojekten angeboten, auch mit außerschulischen Partnern, z.B. im Rahmen der Aktion "Suchtmobil". Herr Eichert ist der Suchtbeauftragte der Schule.

  • Seit 2002 übernehmen Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter Aufgaben in der Schulgemeinschaft und stehen als Paten für die neuen Fünftklässler zur Verfügung. In der Verantwortung für die Umsetzung des Patenkonzepts stehen alle Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der 5. und 6. Klassen.
    Frau Eichert bereitet mit den Paten Kennenlernstunden und Patenunterrichtsstunden vor. Die Klassenlehrkräfte tun dies ebenso in Eigenregie, zumal sie ihre Schülerinnen und Schüler und deren Probleme aus dem Unterricht gut kennen.

    Die Streitschlichter werden seit Jahren durch das Ehepaar Eichert ausgebildet. In der Regel helfen die Schüler-Streitschlichter der Schule bei der Patenbetreuung. --> Streitschlichtung


Karl-Ernst Eichert

 

Hier finden Eltern hilfreiche Hinweise zum Umgang mit Mobbing (die Materialien wurden auf einem Elternabend im Januar 2017 von der Kulturschule Leipzig zum Thema "Mobbing und Cybermobbing" ausgeteilt): Mobbing und Cybermobbing.